Elja "Wolfhappen" Mergursdottir


Elja


Hejsan, ich bin Elja.
Mit meinen Eltern Vilja und Mergur, sowie meinem älteren Bruder Jari und meiner älteren Schwester Menja wuchs ich in einer kleinen Hütte im Norden Fjoreholms, am Rande des Froskurmyri, nicht weit von der schroffen Steilküste, auf. Kaum jemand verirrt sich in diese unwirtliche Gegend. Das Wetter dort ist rau, aber mit einer kleinen Schafzucht und der Jagd kamen wir so über die Runden. Menja half stets meiner Mutter und Jari ging mit meinem Vater auf die Jagd.So wurde ich auf das Winterthing geschickt, um mich dem Röde Thjur anzuschließen. Es waren so viele Menschen dort, ich hatte nicht gedacht dass es in ganz Midgard so viele gäbe. Dort bot mir Katar an, mir etwas über das Laiknirhandwerk beizubringen, wenn ich mich ihm als Magd verpflichten würde. Ich zögerte nicht lange und nahm das ngebot an.
Auf dem Winterthing erhielt ich auch meinen Beinamen „Wolfshappen“, nachdem ich fast von Hallbjörns Höllenhunden angefallen worden wäre.
Nach dem Winterthing zog ich mit Katar und Swafnan auf den Wulfshof. Dort fanden wir Swafnans Schwester tot, sie hatte eine Krankheit nicht überlebt und auch Swafnan ging es zunehmend schlechter. Doch Alsvin, der als Gast auf den Hof kam, kümmerte sich gut um ihn und so ging es ihm auch bald wieder besser.

Zum Anfang des Sommers wurde auf dem Wulfshof die Fenriswacht gefeiert, dort gab es viel zu tun für mich und auf dem Thing dort, besiegelten Katar und ich den Eid. Seid der Fenriswacht wohnt auch Ylva auf dem Hof, mit ihr verstehe ich mich gut.

Vor der großen Sommerfahrt ins Land der Lesath besuchte ich mit meinem neuen Herrn noch mein Eltern, um ihnen zu berichten. Es war sehr schön, mal wieder an den Klippen zu stehen und auf die stürmische See zu schauen. Kaum zurück auf dem Wulfshof begannen schon die Vorbereitung für die Sommerfahrt.

Im Land der Lesath begegnete ich noch viel mehr Menschen und vielen anderen seltsamen Dingen. Von Schraten hatte Katar mir schon erzählt und sie waren wirklich grauslich. Aber ich sah auch Altvordere und sie waren noch viel schöner als ich mir das aus den Geschichten hätte vorstellen können. In diesem seltsamen Land konnte ich auch viel über das Laiknirhandwerk lernen. Der Röde Thjur wurde meine zweite Familie und insbesondere Hlif erwies sich als eine gute Freundin. Die Abende am Lagerfeuer, wenn wir alle zusammen sangen, werde ich so schnell nicht vergessen.

"Wer feiert, lacht und Freunde hat, hat keinen Tag umsonst gelebt!“