Fannar Hafnarson

Fannar wurde auf der Insel Fjoreholm geboren in dem kleinen Wald namens Svinskog. Dort bewohnte er mit seinen Eltern und seinem großen Bruder eine kleine Hütte.
Da die Hütte nicht groß genug war, für ihn und seinen Bruder musste er als der jüngere, nicht Erbberechtigte gehen, sich eine Arbeit suchen.
Als er ging bekam er von seinen Vater noch etwas Proviant und einen Bogen um sich im Notfall etwas jagen zu können.
Er reiste zu einem Hafen auf der Insel und traf dort auf einen Händler. Dieser Händler brachte ihn dann auch an die Küste südlich von Fjoreholm, genannt die Südliche Wildnis. Er warnte ihn vor Wilden und gefährlichen Bestien in den Wäldern aber solche Geschichten ignoriert ein junger Mann natürlich gern.
Wie es sich herausstellte waren die Geschichten nicht nur Schauergeschichten sondern hatten einen wahren Kern.
Nachdem er sich eine Zeit allein durchgeschlagen hatte traf er in der Wildnis auf Arsol. Es stellte sich heraus, dass sie auch von Fjoreholm kam und irgendwas in der Wildnis suchte. Sie war äußerst argwöhnisch konnte aber Fannars Angebot zu helfen nicht abschlagen, da man auf die gegenseitige Hilfe in der Wildnis nicht verzichten konnte.
Nach einiger Zeit als der Wintereinbruch drohte entschied sich Arsol in ihre Heimat zurückzukehren.
Sie bot Fannar an ihn zum Winterthing, einer großen Versammlung vieler Sippen, mitzunehmen um sich dort Arbeit zu suchen. Dieser war froh erstmal bei ihr im warmen Hof unterzukommen während der kalte und harte Winter über Fjoreholm hereinbrach.
Das Winterthing war beeindruckend für Fannar er traf dort auf viele reiche Händler, große Krieger, stolze Hetmänner aber auch einfache Karle und Mägde. Alle dort redeten von einer ruhmreichen Fahrt in ein fernes Land, dem Land der Lesath.
Fannar fragte viele Bondir nach Arbeit aber blieb schlussendlich bei Arsol, mit der er einen Handel vereinbarte, ihr bis zum nächsten Winterthing als Knecht zu dienen. Dafür sollte sie ihn aber auch in dieses wundersame Land der Lesath mitnehmen.
Ein paar Monate später stand die alljährliche Fenriswacht an. Swafnan hatte geladen zu feiern, zu trinken und Geschichten vergangener Taten zu erzählen. Doch nicht nur lang vergangene Taten konnten besungen werden sondern auch der Sieg gegen eine unbekannte Gruppe Dänen, die den Röde Thjur und seine Freunde bedrohten.
Im Sommer kam dann die lang ersehnte Fahrt ins Land der Lesath. Dort traf er auf viele seltsame Gestalten, manche freundlich, andere feindlich, bei denen er mit seiner neuen Axt erste Kampferfahrungen sammeln konnte. Er bestritt mit dem Norrelag dort viele Schlachten, doch es waren nicht nur Siege darunter. Lange blieben die Schreie der Altvorderen ihm im Gedächtnis, als das Heer deren Lager stürmte. Aber er konnte auch neue Freundschaften knüpfen, zu anderen Sippen, oder komplett eigenartig erscheinenden Völkern. Die Beute das Ziel dieser Fahrt war natürlich auch beachtlich.
Als es aber dann hieß zurück auf die Drachenboote konnte man einem jeden noch so starken Krieger die Erleichterung und Freude auf die Heimat ansehen.
Der Herbst verging relativ Ereignislos was vermutlich auch daran lag, dass Fannar auf dem Hof zurückblieb um die Ernte alleine einzuholen, da Arsol und Luca noch einmal zu einer kleinen Fahrt aufgebrochen waren.
Nun erwartet er freudig das Winterthing...