Hakon Borgasson

Hakon "der Graue" Borgarsson

Seine Jugend verbrachte Hakon mit dem älteren Bruder Lasse auf dem Bauernhof seiner Familie im Osten von Fjoreholm. Hier lernte er auch Fallen zu stellen und ein wenig mit dem Bogen umzugehen. Hakon galt ab einem gewissen Alter als das schwarze bzw. graue Schaf der Familie während Lasse in der Ortschaft als wohlgeratener Sohn und gute Partie gehandelt wurde.

Als der sich bei einem Ausflug in eine Südländerin namens Johanna von der Brunnenwiese verguckt hatte und ihr fast überall hin folgte wurde Hakon ihm zur Seite gestellt…

Was passieren kann wenn der jüngere auf den älteren Bruder aufpassen soll? Einiges…Jedenfalls zog es Hakon nach kurzer Zeit vor sich wieder aus den Südlanden zurückzuziehen um dem Bruder nicht all zu sehr zur Last zu fallen. Fest steht dass Südländer und Hakon nicht lange Zeit freundlich unter einem Dach leben können. Ein bisschen ruhelos zog Hakon zwischen dem elterlichen Hof (eher selten) und der Südlichen Wildnis (eher häufig) hin und her


Der Rote Stier tritt in Hakons Leben:
Dabei kam er mit Hjassir und dem Roten Stier in Kontakt und ließ sich überreden zum Laufer Heereslager das erste Mal mit dem Stier auf Heerfahrt zu gehen. Nachdem er seinen Bruder schon an eine Südländerin verloren hatte war er erst wenig begeistert zu erfahren dass auch Hjassir sich dort „bedient“ hatte. Immerhin war der aber nicht in den Süden gezogen, sondern hatte seine Holde nach Fjoreholm geholt…

Erlebnisse mit dem Roten Stier:
Nach dem Laufer Heereslager kamen noch viele Fahrten mit dem Stier in neue, interessante aber auch unheimliche Gebiete, da waren die Drachenlande, Neu-Freystadt, Nyland oder das Land der Lesathen um nur einige zu nennen. Altbekannte traf man auf dem Winterthing und pflegte mittlerweile liebgewonnene Freund- und Feindschaften...
Ein für Hakon eh schon schweres Erbe mit dem Treueeid auf den Stier UND Enodia wurde nach Hjassirs Holmgang und dem neuen Hetmann Hâllbjörn nicht gerade leichter. Die Lösung zog und zieht sich schon eine Weile so dass sich Hakon nachdem auch einige Undurchsichtige die Nähe des Hetmanns suchten fast schon nicht mehr heimisch auf Fjoreholm fühlt und so oft es geht wie schon früher die Ferne und das Weite sucht.
Das damals mit Arsol, Skari und Thorstein eroberte Schiff das mittlerweile auf den Namen Blastur hört wurde Hakon von den Anderen dankenswerterweise gänzlich überlassen und nach anfänglichen Steuerschwierigkeiten bewegt es sich nun so flink und geschmeidig auf den Wellen wie es sein soll.
Die Blastur verlässt sich dabei auf eine junge Besatzung aus Fjoreholmer Jungs die genau wie Hakon Sehnsucht nach dem Draußen haben, aber es kann auch jeder Fjoreholmer der eine Überfahrt braucht ein Ruder in die Hand nehmen und sich so die Überfahrt verdienen.
Ein bischen Platz für Fracht ist auch immer und schon das ein oder andere fand den Weg von oder auf die Insel...

Aufenthalt:
Im Moment bemüht sich Hakon um eine Bürgerurkunde in Neu-Fjoreholm um auch auf diesem Handelsplatz vertreten zu sein.
Auf Fjoreholm steht ein mit Gunnar zusammen erbauter Bootsschuppen in dem Hakon auch in einem Anbau lebt sofern er auf Fjoreholm ist.
Hier wird die Blastur den Winter über instandgesetzt oder das Jahr über instandgehalten, was früher häufiger der Fall als jetzt war.

Weg nach Walhall:
Militärisch gesehen hat Hakon nachdem er durch einen Beinbruch gezwungen war das verletzte Bein zu schonen seine Bogenkünste stark verbessert und kämpft mittlerweile nach Leibeskräften mit dem Bogen, so wie bei dem legendären Lagerüberfall im Land der Lesathen nach dem Gorm der Ulfhednar mit der Axt in der Hand den Weg nach Walhall antreten konnte.
Für Panzerung sorgt neben einer Brünne ein von Hâllbjörn übernommener Lammellar und für das Naheliegende verlässt Hakon sich auf seine Axt und neuerweise einen kleinen Flegel.

---- End of Saga ----