Willkommen
Text und Melodie: Albe
Wenn im Winter kalte Winde Schnee dir in die Augen wehen,
deine Hände, deine Haare, dein Gesicht mit Eis versehen,
Wenn du müde und verfroren bleibst an unsrer Türe stehen,
bittest uns um Rast - sei unser Gast.
Schmilzt der Schnee in Frühjarssonne und behindert deine Schritte,
Musst durch Schlamm und kleine Bäche waten du mit jedem Tritte,
Klopf nur an an unsrer Türe, wo man dir nach alter Sitte
Rät: „Nur keine Hast - sei unser Gast.“
Sei unser Gast, sei unser Gast!
Speis' und Trank, Musik dazu
findest du hier immerzu.
In Sommer, Frühling, Winter, Herbst sei unser Gast.
Lässt dich dann der trockne Sommer wieder seine Hitze spüren
Und in all den staub'gen Weiten, durch die deine Wege führen,
Suchst du dir ein gastlich Haus und von all den fremden Türen
Mag's die unsre sein – komm nur herein.
Kommt der Herbst mit seinen Nebeln und darin musst du vermeinen
Böse Geister, dunkle Wesen lauern hinter allen Steinen,
Siehst du dann durch unser Fenster hell und warm ein Licht dir scheinen
Und es lädt dich ein – komm nur herein.
Komm nur herein, komm nur herein!
Speis' und Trank, Musik dazu
findest du hier immerzu.
Ob Sommer, Frühling, Winter, Herbst komm nur herein.
Wie immer sich das Jahr auch dreht, du bist uns jederzeit willkommen,
Sollst auf deinen weit'ren Weg einen Rat noch mitbekommen
Wird einmal ein müder Wandrer auch an deine Türe kommen
Will ein Gast dir sein – so lad ihn ein.
||: So lad ihn ein, so lad ihn ein!
Denk zurück an dieses Lied
Und bevor er weiterzieht
Heiß ihn willkommen und er wird dir dankbar sein. : ||